Meine Yogareise

Healthy plants and trees yield abundant flowers and fruits.
Similarly, from a healthy person, smiles and happiness shine forth like the rays of the sun.

B.K.S Iyengar

Auf der Suche nach mehr Glück und mehr Zufriedenheit bin ich irgendwie und irgendwann  auf der Yogamatte gelandet…

Komisch, denn ich erinnere mich noch ganz genau an mein erstes Zusammentreffen mit Yoga. Damals war ich um die 18 Jahre alt und ging gemeinsam mit meiner Mutter in einen Yogakurs, den meine Krankenkasse anbot. Dieses Rumgeliege, esoterische Gequatsche, den Körper Verbiegen oder was war das alles gleich noch mal? Kurzum: ich fand es furchtbar. Das ist nichts für mich, dachte ich mir damals in meinem jugendlichen Leichtsinn und das sollte auch eine ganze Weile lang so bleiben.

Es dauerte über 10 Jahre bevor ich wieder auf die Matte zurückfand. Angefangen hat es mit kurzen 20-minütigen Youtube-Videos zu Hause, bald ging ich dann zum Bikram Hot Yoga und schwitze mir in 90 min alles raus, was der Körper so zu bieten hatte.Wie das Leben so spielt blieb ich mal wieder nicht dran und machte stattdessen seltsame Fitnesspläne zu Hause, die mir keinen Spaß machten. Bis mich eine Freundin in den Yogakurs Ihrer Freundin geschleppt hat. Und plötzlich hat es Klick gemacht – Yoga gab mir einen Auszeit vom Alltag und Zeit mich nur auf mich selbst zu konzentrieren. Belohnt wurde ich mit einer besseren Haltung und meine ständigen Nacken- und Kopfschmerzen waren bald Geschichte. Nach und nach stellte sich auch das Gefühl von mehr Gelassenheit ein.

Wer am Liebsten nur noch Yoga machen und über Yoga reden will, denkt irgendwann darüber nach eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen. So verschlug es mich im Oktober 2017 nach Indien zu meiner ersten Ausbildung. Nach viel Schweiß und einigen Tränen erhielt ich mein Zertifikat in Hatha-, Ashtanga- und Vinyasa-Yoga.

Da meine Selbst-Disziplin nicht immer gerade die Beste ist, bin ich noch immer regelmäßig in Studioklassen unterwegs und so kam es auch, dass ich im Yoga Loft Stuttgart zum ersten Mal einen Fuß in eine Jivamukti Klasse setzte. Zu behaupten es war sofort um mich geschehen, wäre jetzt übertrieben. Aber die kraftvolle Praxis hat mich auf irgendeiner Ebene, die ich zu der Zeit noch nicht benennen konnte, total angesprochen. Und so hab ich mich über die Zeit in Jivamukti Yoga verliebt – und zwar so sehr, dass ich bald wusste, die nächste Ausbildung muss Jivamukti sein. Darum reiste ich noch ein weiteres Mal ins Mutterland, Indien, um die 300 Stunden Ausbildung dort zu machen. Heute weiß ich übrigens ganz genau warum ich mich in der Jivamukti Methode zu Hause fühle: das Chanten von Mantras, das Eintauchen in die Yoga Philosophie in Kombination mit einer feurigen Asana Praxis und einer abschliessenden Meditation ist genau der Mix den ich gesucht habe. Ganz zu schweigen von den göttlichen Hands-On-Assists die Jivamukti Lehrer geben.

Und jetzt besuche regelmäßig Workshops, mache Webinare und lese sehr viel, um meinen Unterricht noch wertvoller zu gestalten und optimal auf die Bedürfnisse meiner Schüler eingehen zu können.

Und was soll ich sagen? Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Jede Stunde, die ich unterrichten darf, ist wie ein Geschenk und ich bin unglaublich dankbar, dass ich meine Liebe für Yoga nun mit meinen Schülern teilen kann.